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Histrorie des Heimatmuseum Glonn 

Im II. Stock der ehemaligen Mädchenschule in Glonn, Klosterweg 7 befindet sich das Glonner Heimatmuseum.
In diesem Hause unterrichteten bis ca 1970 in Schwestern von Maria Stern die Glonner Schulmädchen.
Nach einer gründlichen Renovierung kann das Gebäude zwischenzeitlich auf ein über hundertjähriges Bestehen zurückblicken.

Der damalige 1. Vorsitzende des Kulturvereins, Josef Kleeberger und der Glonner Galerist Hans Kotzinger hatten in den Jahren um 1980 die Idee, in Glonn ein Heimatmuseum einzurichten. Die Marktgemeinde Glonn, an der Spitze der damals amtierende 1. Bürgermeister Martin Sigl stellte Räume im II. Stock der Klosterschule zur Verfügung.   

Viele bäuerliche Gerätschaften, z. Teil mit dem dazugehörigen Handwerkszeug, wurden von Handwerkern und Landwirten aus Glonn und Umgebung dem Heimatmuseum gespendet; so z. B. eine Klapperlmühle zum Entfernen der Getreidehülsen vom Korn, ein Holzpflug, Eggen, eine Hobelbank mit Hobeln, Butterfass, ein Holzschubkarren und vieles mehr. 

Die Familie Eichmeier schenkte dem Museum die Seilerei, wie sie bis vor ca 40 Jahren in Glonn betrieben worden ist. 

Aus dem Nachlass der Schusterei Maier / Wild wurde dem Museum die ehemalige Schusterwerkstatt übereignet.  

Der Lederer spendete aus seiner der früheren Gerberei in Glonn die zur Bearbeitung von Fellen erforderlichen Arbeitsgeräte. Sie sind im Museum zu sehen. 

Von den Schwestern von Schloss Zinneberg wurde dem Museum ein um die Jahrhundertwende geschaffener Kachelofen (Meißner Arbeit) überlassen, den ein Mitglied des Vereins maßstabsgetreu wieder aufbaute.  

An viele herausragende Glonner Persönlichkeiten erinnert das Heimatmuseum mit Ausstellungsstücken: 

So an die Heimatschriftstellerin Lena Christ, an den Arzt Prof. Dr. Max Lebsche, den Komponisten Prof. Günther Bialas, den Schulrat  Wolfgang Koller und an den Heimatschriftsteller Hans Ernst. 

Aber auch von bekannten Malern aus Glonn und Umgebung wurden für das Heimatmuseum Bilder erworben oder als Geschenk bzw. als Leihgaben zur Verfügung gestellt: u. a.  von Paul Schlegl, Josef Voglrieder, Wilhelm Kaiser, Max Wagenbauer, Willy Ahrweiler, Hans Friedmann und Georg Lanzenberger.

Auch die Kameras, mit denen der Pfarrer Niedermair und sein Cousin seine Chronik über Glonn in der 3. Auflage ergänzt hat, sind Ausgestellt.
                                                                       Erstellt im Februar 2009
                                                                       von Georg Reupold.
Ergänzt und teilweise umgeschrieben im April 2015 von Hubert Schirrmacher

Das Heimatmuseum ist am 1. Sonntag im Monat, von 14 -16 Uhr geöffnet. Außer im Januar und September. Siehe Aktuelles >>>

Im März 2012 wurden dem Kulturverein eine umfangreiche Sammlung historischer Fotoapparate übergeben, die im Museum ausgestellt sind. Es sind mehrere Plattenkameras und einige moderne Kameras, sowie die Ausrüstung zum Entwickeln der Bilder.
Die Fotoapparate wurden von Pfarrer Johannes B. Niedermaier und seinem Neffen Leonard Voglrieder aus Netterndorf verwendet. Die Bilder in der Chronik "Glonn und seine Geschichte" von Johannes B. Niedermair sind mit diesen Apparaten aufgenommen worden. Die Sammlung stellte uns Leonard Voglrieder aus Taufkirchen zur Verfügung.

2010 - 2016
In dieser Zeit erfolgte die Inventarisierung der Bestände im Heimatmuseum.
Gemälde, Gegenstande, Bücher, Bänke, Fotos und das Inventar des Vereins wurden erfasst, nummeriert und fotografiert. Die Erfassung der Daten erfolgte in dem Windows-Programm "Access". Dabei wurde, soweit bekannt, der Name, die Größe, der Nutzungszweck, die Herkunft und weitere Details eingetragen, sodass eine umfangreiche Datenbank zur Verfügung steht, sowohl in digitaler Form als auch als Ausdruck. Es sind inzwischen weit über 3.000 Inventarstücke erfasst; aber damit ist es noch nicht zu Ende.